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Junior Panthers beweisen in Verlängerung Nervenstärke

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Die Junior Panthers des Osnabrücker SC haben es zum vierten Mal in dieser WNBL-Saison spannend gemacht: Trotz einer 44:25-Halbzeitführung gegen die Metropol Girls Recklinghausen benötigten die Gastgeberinnen eine Verlängerung, um sich am Ende doch noch mit 81:76 (73:73) durchzusetzen. In der extrem ausgeglichenen Staffel Nordwest weist das OSC-Team nun eine 2:2-Bilanz auf.

Metropol-Trainerin Janina Pils reagierte nach nicht einmal einer Minute mit einer Auszeit auf den furiosen Start der Junior Panthers (5:0). Osnabrück erspielte sich ein kleines Polster (15:6; 4. Minute), ehe die Gäste langsam Fahrt aufnahmen (15:11; 6.). Frieda Bühner und Malea Sprehe erzielten beide jeweils noch fünf Zähler und bescherten dem OSC eine 25:11-Führung zur Viertelpause.

In den zweiten zehn Minuten hielt das Team von Constanze Wegner und Lars Herrmann den Abstand konstant. Ab der 14. Minute folgte ein 11:2-Lauf, den Jana Lüssenheide zum 41:21 abschloss. Katharina Hoffmeier netzte noch ihren dritten Dreier ein, so dass beim Stand von 44:25 die Seiten gewechselt wurden.

Bis Lya Brinkmann zum 59:38 (29.) traf, hatten die Junior Panthers die Partie im Griff. Ein 0:7-Lauf ließ bei dem Spitzenreiter wieder Hoffnung aufkommen, und als Julia Martin mit der Sirene von weit draußen zum 48:59 verkürzte, war klar, dass es ein spannendes Schlussviertel geben würde.

Angeführt von Lilly Kaprolat setzten die Metropol Girls ihre Aufholjagd fort. Ihr war es auch vorbehalten, den Ausgleich zu erzielen (63:63; 35.). Amelie Kröner und Marla Krizanovic brachten Recklinghausen in Front, Osnabrück gleich jeweils aus durch Frieda Bühner, Lya Brinkmann und Malea Sprehe. Bühner sorgte für Jubel auf der Panthers-Bank (72:70), doch Lilly Kaprolat erzielte anschließend ihren vierten Dreier in diesem Viertel (72:73). Mit einem Freiwurftreffer acht Sekunden vor Schluss rettete Osnabrücks Topscorerin (28 Punkte) die Gastgeberinnen in die Verlängerung.

In den fünf Extraminuten kämpften die Junior Panthers außergewöhnlich und ließen nur einen Korb aus dem Feld (und einen Freiwurf) zu. Katharina Hoffmeiers Zug zum Korb sorgteschon für Jubel (79:76; 44.), Malea Sprehe machte wenigen Sekunden vor dem Ende mit zwei Freiwürfen alles klar.

Besonders erfreulich war die Trefferquote von der Freiwurflinie (81%, 13/16), 12 Ballgewinnen und die Überlegenheit beim Rebound. Das OSC-Team punktete zudem öfter nach Fastbreaks und Ballgewinnen. Die Dreierquote war zur Pause noch völlig in Ordnung (4/10), nach dem Seitenwechsel fiel aber keiner der neun Versuche aus der Distanz (4/19, 21%). Die Metropol Girls trafen 5 ihrer 9 Freiwurfversuche und waren neunmal aus der Distanz erfolgreich (9/25; 36%).

Die Viertel im Überblick: 25:11; 19:14; 15:23; 14:25; 8:3.

Für Osnabrück spielten: Luise Hansmann, Louisa Riehemann, Anja Hörnschemeyer, Frieda Bühner (28 Punkte, 12 Rebounds), Maike Oesting (7/1 Dreier), Marieke Köster (2), Jana Lüssenheide (2), Malea Sprehe (22, 8 Rebounds), Katharina Hoffmeier (15/3, 5 Assists), Lya Brinkmann (5).

Bei Recklinghausen punkteten Lilly Kaprolat (23/5), Amelie Kröner (19), Julia Martin (14/1) und Marla Krizanovic (13/3) am erfolgreichsten.

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