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Schlussviertel ermöglicht dritten Sieg

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Die Junior Panthers Osnabrück haben die Hinrunde in der WNBL-Staffel Nordwest mit einem Sieg abgeschlossen. Ein 18:0-Lauf zu Beginn des Schlussviertels ermöglichte den 61:51 (31:29)-Erfolg gegen die Rheinstars Ladies Hürth.

Die Gastgeberinnen mussten neben der verletzten Thea Alschner (Kreuzbandriss) auch auf Frieda Bühner – sie war mit der U-16-Nationalmannschaft in Spanien und ist dort Turnier-MVP geworden – sowie Louisa Riehemann verzichten. Nach dem guten Beginn (4:0; 2. Minute) geriet Osnabrück in Rückstand (4:6; 5.) und blieb bis zur 8. Minute im Hintertreffen (10:13). Mit sechs Zählern führte Tessa Strompen die Junior Panthers aber zur 18:17-Führung (10.). Für sie war es das erste WNBL-Spiel in dieser Saison, eine Verletzung hatte sie wochenlang außer Gefecht gesetzt.

Mit einem Dreier baute Katharina Hoffmeier den Vorsprung der Junior Panthers auf neun Zähler aus (27:18; 15.). Bis zum Korb von Maike Oesting (31:22; 17.) blieb es bei diesem Abstand. Doch völlig unnötig ließen sie Hürth wieder in das Spiel kommen. Die Rhein Stars Ladies schlossen mit einem 7:0-Lauf in der letzten Minute vor der Pause zum 31:29 auf.

Luise Hansmann, Malea Sprehe und Marieke Köster sorgten dafür, dass die Partie erst einmal nicht vollends kippte (37:33; 25.). Doch danach lief bei den Gastgeberinnen gar nichts mehr zusammen. Auch zwei Auszeiten konnten nicht verhindern, dass die Gäste nun elf Zähler in Folge erzielten (37:44; 30.). Maike Oesting brach den Bann, aber es blieb trotzdem bei sieben Punkten Rückstand (39:46).

Das OSC-Team benötigte keine drei Minuten, um wieder Führung zu gehen (47:46; 33.). Es folgten noch zehn weitere Punkte, ehe Hürth den ersten Korb des Schlussabschnitts erzielen konnte (57:48; 36.). Zwar verkürzten die Gäste auf 57:51 (38.). Doch Marieke Köster und Luise Hansmann machten alles klar.

Obwohl mit Frieda Bühner die beste Rebounderin des Teams fehlte, sammelte Osnabrück mehr Fehlwürfe ein als der Gegner (47:44). Die Junior Panthers leisteten sich aber zu viele Ballverluste (25) und hatten auch bei den Ballgewinnen das Nachsehen (7:15). Die Freiwurfquote war bei den Gastgeberinnen (7/12) besser als bei den Rhein Stars Ladies (5/16).

Für Hürth und Osnabrück ist die Hinrunde nun auch beendet. Die Staffel Nordwest erweist sich als sehr ausgeglichen. Aktuell führt Recklinghausen (4:2) die Tabelle an. Bonn, die Junior Panthers und das Kooperationsteam  Steelfire 3-2-1 (Herne/Hagen/Bochum) weisen je drei Siege und zwei Niederlagen auf. Neuss folgt dahinter (3:3). Einzig Hürth ist abgeschlagen (0:5). Recklinghausen und Neuss haben ihr Rückspiel schon ausgetragen und daher sechs Partien absolviert. Vor Weihnachten empfängt Osnabrück noch die BG Bonn (Sonntag, 12.30 Uhr).

 

Für die Junior Panthers spielten: Luise Hansmann (4 Punkte,

8 Rebounds), Tessa Strompen (15, 8 Rebounds, 5 Assists), Anja Hörnschemeyer

(n.e.), Maike Oesting (6), Marieke Köster (8, 8 Rebounds), Jana Lüssenheide

(2), Malea Sprehe (14, 11 Rebounds), Katharina Hoffmeier (7/1), Lya Brinkmann

(5/1).

 

 

 

 

 

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