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OSC überzeugt als Team

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Die Junior Panthers Osnabrück haben das Rennen um den letzten Playoffplatz wieder spannend gemacht: Das OSC-Team feierte bei den Metropol Girls in Oberhausen einen 80:72 (40:40)-Sieg. Durch den zweiten Erfolg der Saison haben es Merve Silik & Co. am letzten Spieltag gegen Hürth selber in der Hand, Platz 4 in der WNBL-Staffel Nordwest zu übernehmen.

Von Beginn an überzeugten die Gäste mit schnellem Spiel, Einsatz bei den Rebounds und Intensität in der Defense. Die Talente aus Oberhausen, Recklinghausen und Bochum waren aber vor allem aus der Distanz treffsicher (vier Dreier im ersten Viertel) und dadurch immer leicht die Nase vorn. 16:19 lautete der Zwischenstand nach zehn Minuten.

Anders als noch fünf Tage zuvor gegen Neuss leisteten sich die Junior Panthers diesmal keine Schwächephase im zweiten Viertel. Osnabrück ging durch einen Dreier von Alesja Janovska sogar erstmals in Führung (30:29; 15. Minute). Zwar drehten die Metropol Girls das Spiel wieder, insbesondere durch zahlreiche Freiwürfe (14 Versuche im zweiten Viertel). Doch mit vier Punkten in Folge glich Frieda Bühner noch zum 40:40-Pausenstand aus.

Nach dem Seitenwechsel ging es hin und her. Nun aber waren es die Gäste, die stets einige Punkte vorlegen konnten. Immer wenn es den Metropol Girls mal gelang, sich gegen die Verteidigung durchzusetzen, hatten die Osnabrückerinnen die passende Antwort parat. Mit Ablauf der Uhr traf Antonia Bahr zum 61:52 nach 30 Minuten. 

Der Tabellenzweite versuchte nochmal alles, das Spiel zu drehen, rannte sich aber immer wieder in der OSC-Defense fest. Rahel Kohlmeyer netzte in der 34. Minute zum 69:54 ein – die höchste Führung der Junior Panthers im Spiel. Als die Gastgeberinnen mit einem 0:8-Lauf auf 72:66 verkürzen konnten (37.), war es Jana Sprehe, die für die nächsten Punkte sorgte. Als dann Merve Silik und Tessa Strompen zum 79:68 nachlegten, war die Partie entschieden.

„Heute haben wir als Team unser Potential fast die ganzen 40 Minuten lang abgerufen und auf das Feld gebracht. Wir wussten, dass wir besser sind, als es der Tabellenplatz aussagt. Das haben wir in diesem Spiel gegen einen starken Gegner bewiesen. Diese Leistung müssen wir auch im letzten Spiel gegen Hürth zeigen“, so Constanze Wegner und Lars Herrmann.

Am 3. Februar treffen die Junior Panthers auf die RheinStars Ladies. Verliert Hürth am 27. Januar gegen Herne, würde Osnabrück ein Sieg egal in welcher Höhe reichen, um in die Playoffs einzuziehen. Gewinnen die RheinStars zuvor gegen Herne, muss der Erfolg am letzten Spieltag mit mehr als 14 Punkten Vorsprung ausfallen, um Platz 4 zu sichern. Bei einer Niederlage geht es in den Playdowns weiter.

Für die Junior Panthers spielten:Alesja Janovska (15 Punkte/2 Dreier), Jana Sprehe (10/1), Merve Silik (7), Anja Hörnschemeyer (n.e.), Rahel Kohlmeyer (6), Marissa Kohlmeyer, Antonia Bahr (6), Tessa Strompen (15/1), Frieda Bühner (13/1), Malea Sprehe (4), Marieke Köster (4), Luise Hansmann.

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